Wenn sie schon mal Budapest besucht haben, dann kennen sie sicher auch die Nationalgalerie (Magyar Nemzeti Galéria).

Magyar Nemzeti Galéria flickr infraredhorsebite
Hinter den Mauern des historischen Burgpalastes ist sie eine der der größten Attraktionen Budapests. Man findet dort über 100.000 Exponate der ungarischen Kunst, welche sich vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert erstrecken.
Den Ausgangspunkt der vorhandenen Sammlung bilden private und öffentl. Sammlungen. Ebenso gibt es eine seit 1880 bestehende Sammlung, welche sich nur mit Budapest befasst.
In den erdgeschossigen Flügeln C und D findet man mittelalterliche Plastiken und Tafelmalereien Ungarns ausgestellt und anhand etwa 200 der Exponate kann man sich einen guten Eindruck in die ungarische Steinbildhauerkunst des 12. bis 15. Jahrhunderts machen. Der Flügel D hingegen zeigt das mittelalterliche Lapidarium.
Der Zeremoniensaal der Kaiserin Maria Theresia (im 1. Obergeschoss - Flügel D) zeigt spätgotische Flügelaltäre, Tafelbilder und andere Kunstwerke aus dem Barock und Klassizismus.
Die ungarische Barockkunst findet man in der ehemaligen Kaisersuite. Diese Epoche wird besonders eindrucksvoll durch Grabmalplatten, Herrscherporträts und Kabinettsbilder dargestellt. Weiter geht es im Flügel B und C, in welchem die Malerei der Romantik zu bewundern ist, genauso aber auch Historienbilder und der Vertreter der ungarischen realistischen Malerei.
Die Entwicklung der bildenden Kunst des 20 Jahrhunderts findet man im 2. und 3. Obergeschoss
Hier finden zu dem auch die Wechselausstellungen aus dem 40.000 Blatt umfassende Bestand der Grafischen Sammlung statt. [...mehr]

