Freiheitsbrücke in der Donau-Stadt Budapest

Autor: Zoltan
10. March 2009

In der Donau-Stadt Budapest gibt es zahlreiche Brücken. Eine der eindrucksvollsten ist wohl die Freiheitsbrücke, die  anlässlich des 1000. Jahrestages der sogenannten „Landnahme“  im Jahr 1896 nach zweijähriger Bauzeit, als dritte Donaubrücke in der Stadt, den Einwohnern übergeben.

Freiheitsbrücke wikipedia

Freiheitsbrücke wikipedia

Der ungarische Ingenieur János Feketeházy übernahm die Planung und den ersten Entwurf. Eine Besonderheit der Brücke sind die vier sogenannten Turul-Vögel, die mit ausgebreiteten Flügeln und auf goldenen Kugeln, auf den eisernen Brückentoren sitzen. Die 333 Meter lange Brücke wurde anfänglich nach Kaiser Franz Josepf benannt, der sogar eigenhändig und symbolisch die letzte silberne Niete am Brückenkopf einzog. Im Jahre 1956 wurde sie gestohlen. Heute kann man hinter einer Glasscheibe ein Imitat mit den Initialen F.J. besichtigen.

Am 16. Januar 1945 wurde die Freiheitsbrücke, wie auch alle anderen Brücken in der ungarischen Hauptstadt, von den Sprengkommandos der deutschen Wehrmacht beschädigt. Aber nur eineinhalb Jahre später, am 20. August 1946, wurde sie nach originalgetreuem Wiederaufbau als erste der heute neun Brücken in Budapest, wieder in Betrieb genommen. Die alten Ornamente und die Vögel blieben erhalten und konnten beim Wiederaufbau verwendet werden.


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