Die Kettenbrücke - Älteste Donaubrücke in Budapest
Die Kettenbrücke ist die älteste Brücke Budapests, die die Donau überspannt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Brücke zum Teil zerstört, doch erstrahlt sie heute als ein Wahrzeichen Budapests in neuem Glanz.
Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts verband eine Schwimmbrücke die beiden ehemaligen eigenständigen Städte Buda und Pest. Doch musste dieser Übergang jeden Winter abgebaut werden. Der starke Eisgang auf der Donau erschwerte den Bau einer stabilen Brücken. Schließlich waren zu dieser Zeit nur Holz und Stein als Baumaterialien etabliert und eine solche Brücke hätte der Strömung nicht lange Stand gehalten.
Mitte des 19. Jahrhunderts, von 1839 bis 1849, wurde schließlich eine Lösung gefunden und die Kettenbrücke zwischen dem Adam-Clark-Platz und dem Roosevelt-Platz errichtet. Die Bauarbeiten wurden durch die umständliche Materialbeschaffung in die Länge gezogen sowie von Freiheitskämpfern unterbrochen, doch schließlich konnte die damals größte Hängebrücke feierlich eingeweiht werden.
Heute gehört die Kettenbrücke zu den Wahrzeichen Budapests und ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt.


