Im ungarischen Budapest gibt es eine Donauinsel, die besonders bekannt ist - die Margareteninsel (Margitsziget). Mit der Insel verbinden sich viele historische Epochen der Hauptstadt Ungarns.

Margareteninsel @wikipedia
Benannt nach der Tochter des ungarischen Königs Bela IV., der seine Tochter in das dortige Kloster gab, ist die Insel heute ein beliebter Ausflugsort. Nach dem Tod von Margarete, nur wenig später, wurde sie selig gesprochen und die Insel zwischen Buda und Pest nach ihr benannt.
Hotel und Haremsdamen
Während der türkischen Besatzung Ungarns soll die Insel als Sitz der Haremsdamen gedient haben. Mittlerweile machen sich Touristen die schönen und weitläufigen Parkanlagen zu nutze. Auch Hotels Budapests findet man an der Nordspitze der Margareteninsel, die dem Margaretenbad angeschlossen sind. Diese waren in der Vergangenheit allein der High-Society vorbehalten.
Heißt das Ziel ihrer Reise Budapest ist die Margareteninsel ein grandioser Ausflugsort, von dem sie noch lange erzählen werden. [...mehr]

Loading ...
Die Kettenbrücke ist die älteste Brücke Budapests, die die Donau überspannt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Brücke zum Teil zerstört, doch erstrahlt sie heute als ein Wahrzeichen Budapests in neuem Glanz.
Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts verband eine Schwimmbrücke die beiden ehemaligen eigenständigen Städte Buda und Pest. Doch musste dieser Übergang jeden Winter abgebaut werden. Der starke Eisgang auf der Donau erschwerte den Bau einer stabilen Brücken. Schließlich waren zu dieser Zeit nur Holz und Stein als Baumaterialien etabliert und eine solche Brücke hätte der Strömung nicht lange Stand gehalten.
Mitte des 19. Jahrhunderts, von 1839 bis 1849, wurde schließlich eine Lösung gefunden und die Kettenbrücke zwischen dem Adam-Clark-Platz und dem Roosevelt-Platz errichtet. Die Bauarbeiten wurden durch die umständliche Materialbeschaffung in die Länge gezogen sowie von Freiheitskämpfern unterbrochen, doch schließlich konnte die damals größte Hängebrücke feierlich eingeweiht werden.
Heute gehört die Kettenbrücke zu den Wahrzeichen Budapests und ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt. [...mehr]

Loading ...
Wenn sie schon mal Budapest besucht haben, dann kennen sie sicher auch die Nationalgalerie (Magyar Nemzeti Galéria).

Magyar Nemzeti Galéria flickr infraredhorsebite
Hinter den Mauern des historischen Burgpalastes ist sie eine der der größten Attraktionen Budapests. Man findet dort über 100.000 Exponate der ungarischen Kunst, welche sich vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert erstrecken.
Den Ausgangspunkt der vorhandenen Sammlung bilden private und öffentl. Sammlungen. Ebenso gibt es eine seit 1880 bestehende Sammlung, welche sich nur mit Budapest befasst.
In den erdgeschossigen Flügeln C und D findet man mittelalterliche Plastiken und Tafelmalereien Ungarns ausgestellt und anhand etwa 200 der Exponate kann man sich einen guten Eindruck in die ungarische Steinbildhauerkunst des 12. bis 15. Jahrhunderts machen. Der Flügel D hingegen zeigt das mittelalterliche Lapidarium.
Der Zeremoniensaal der Kaiserin Maria Theresia (im 1. Obergeschoss - Flügel D) zeigt spätgotische Flügelaltäre, Tafelbilder und andere Kunstwerke aus dem Barock und Klassizismus.
Die ungarische Barockkunst findet man in der ehemaligen Kaisersuite. Diese Epoche wird besonders eindrucksvoll durch Grabmalplatten, Herrscherporträts und Kabinettsbilder dargestellt. Weiter geht es im Flügel B und C, in welchem die Malerei der Romantik zu bewundern ist, genauso aber auch Historienbilder und der Vertreter der ungarischen realistischen Malerei.
Die Entwicklung der bildenden Kunst des 20 Jahrhunderts findet man im 2. und 3. Obergeschoss
Hier finden zu dem auch die Wechselausstellungen aus dem 40.000 Blatt umfassende Bestand der Grafischen Sammlung statt. [...mehr]

Loading ...
Die Matthiaskirche ist die wohl Bekannteste der Stadt Budapest und befindet sich im Stadtteil Vár. Offiziell heißt sie Liebfrauenkirche und wurde zwischen den Jahren 1255 und 1269 im Auftrag des Königs Béla IV. als romanische Basilika erbaut.

Matthiaskirche Budapest flickr Rodefeld
Heute ist die Liebfrauenkirche Teil des UNESCO-Welterbes. Zahlreiche Krönungszeremonien, wie beispielsweise die von Karl I. Robert von Anjou (1309). Zeitweise wurde sie deshalb auch Krönungskirche genannt. Ihren heutigen Namen verdankt sie dem König Matthias Corvinus, der die Kirche 1470 um einen fünfstöckigen Turm und das königliche Oratorium erweitern ließ.
Im Jahre 1686 wurde die Kirche in Budapest bei der Befreiung Budas durch die Heilige Liga fast vollkommen zerstört und anschließend an die Jesuiten übergeben. Diese erweiterten sie um ein Kloster und ein Priesterseminar, was den mittelalterlichen, freistehenden Charakter der Kirche zu Nichte machte. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg musste die Kirche nach schweren Beschädigungen zwischen 1950 und 1960 wieder aufgebaut werden.
Ein besonderes Merkmal der Matthiaskirche sind die beiden völlig ungleichen Türme. Der sogenannte Bélaturm auf der linken Seite ist massiv und mit mosaikförmigen Ziegeln versetzt. Recht findet sich der 80 Meter hohe und achteckige gotische Matthiasturm. [...mehr]

Loading ...
Der Heldenplatz gilt als einer der wichtigsten historischen Plätze Budapests und befindet sich im Stadtteil Pest. Wie viele Sehenswürdigkeiten in der ungarischen Hauptstadt wurde auch er anlässlich der 1000-Jahrfeier 1986 entworfen und im Jahre 1896 dann endgültig fertiggestellt.

Heldenplatz Budapest flickr kristofarndt
Auf dem Platz kann man das Milleniumsdenkmal mit der von Erzengel Gabriel versehenen 36 Meter hohen Säule und den beidseitigen Kolonnaden (Säulenreihen), die in einem Halbkreis angeordnet sind, besichtigen. Sie tragen jeweils sieben Staturen bedeutender ungarischer Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Staatsgründer Stephan oder der spätere König Matthias zwischen sich. Der Architekt Albert Schickedanz und der Bildhauer György Zala setzten das Milleniumsdenkmal auf dem Heldenplatz in die Tat um. Im Jahr 1929, fast 30 Jahre nach Baubeginn, war der Platz vollkommen fertiggestellt. Der Platz ist immer wieder eine Bühne für einschneidende Ereignisse in der ungarischen Geschichte. Nach 1945 kommt es hier immer wieder zu politischen Kundgebungen. Er gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Auf der linken Seite findet man außerdem ein Museum, in dem man internationale Kunst aus den verschiedensten Zeitaltern findet. Hinter dem Milleniumsdenkmal schließt sich ein innerstädtischer Park an, er von den Bewohnern liebevoll Stadtwäldchen genannt wird. [...mehr]

Loading ...
In der Donau-Stadt Budapest gibt es zahlreiche Brücken. Eine der eindrucksvollsten ist wohl die Freiheitsbrücke, die anlässlich des 1000. Jahrestages der sogenannten „Landnahme“ im Jahr 1896 nach zweijähriger Bauzeit, als dritte Donaubrücke in der Stadt, den Einwohnern übergeben.

Freiheitsbrücke wikipedia
Der ungarische Ingenieur János Feketeházy übernahm die Planung und den ersten Entwurf. Eine Besonderheit der Brücke sind die vier sogenannten Turul-Vögel, die mit ausgebreiteten Flügeln und auf goldenen Kugeln, auf den eisernen Brückentoren sitzen. Die 333 Meter lange Brücke wurde anfänglich nach Kaiser Franz Josepf benannt, der sogar eigenhändig und symbolisch die letzte silberne Niete am Brückenkopf einzog. Im Jahre 1956 wurde sie gestohlen. Heute kann man hinter einer Glasscheibe ein Imitat mit den Initialen F.J. besichtigen.
Am 16. Januar 1945 wurde die Freiheitsbrücke, wie auch alle anderen Brücken in der ungarischen Hauptstadt, von den Sprengkommandos der deutschen Wehrmacht beschädigt. Aber nur eineinhalb Jahre später, am 20. August 1946, wurde sie nach originalgetreuem Wiederaufbau als erste der heute neun Brücken in Budapest, wieder in Betrieb genommen. Die alten Ornamente und die Vögel blieben erhalten und konnten beim Wiederaufbau verwendet werden. [...mehr]

Loading ...