Am Pálinka, dem traditionellen, ungarischen Obstbrand, kommt man in der ungarischen Hauptstadt nicht vorbei. Schon gar nicht während der Zeit, in der in Budapest zum vierten Mal das Pálinka Festival 2009 stattfindet.

Pálinka flickr Elin B.
Pálinka ist ein sanft destillierter Obstbrand, der aus besonders zuckerhaltigem Obst gewonnen wird kann. Über 300 verschiedene Sorten des Obstbrands werden dem Besucher hier vorgestellt. Jegliche Form von Obst wird zum Pálinka verarbeitet, Kostproben sollte man sich also nicht entgehen lassen.
Damit auch eine geeignete Grundlage geschafft wird, ist auch für das kulinarische Wohl gesorgt und so finden sich in der malerischen Innenstadt Budapests auch viele Buden und Stände mit Wurst, Käse und Backwaren. Begleitet wird das muntere Treiben von einer Vielzahl nationaler und internationaler Musiker, die von Volksmusik bis zur Weltmusik ihr Können präsentieren.
Das Pálinka Festival 2009 findet vom 07.05. bis zum 10.05.2009 statt und ist ein Muss für Freunde Budapests und der reichhaltigen Pálinka-Kultur Ungarns. [...mehr]
Im ungarischen Budapest gibt es eine Donauinsel, die besonders bekannt ist - die Margareteninsel (Margitsziget). Mit der Insel verbinden sich viele historische Epochen der Hauptstadt Ungarns.

Margareteninsel @wikipedia
Benannt nach der Tochter des ungarischen Königs Bela IV., der seine Tochter in das dortige Kloster gab, ist die Insel heute ein beliebter Ausflugsort. Nach dem Tod von Margarete, nur wenig später, wurde sie selig gesprochen und die Insel zwischen Buda und Pest nach ihr benannt.
Hotel und Haremsdamen
Während der türkischen Besatzung Ungarns soll die Insel als Sitz der Haremsdamen gedient haben. Mittlerweile machen sich Touristen die schönen und weitläufigen Parkanlagen zu nutze. Auch Hotels Budapests findet man an der Nordspitze der Margareteninsel, die dem Margaretenbad angeschlossen sind. Diese waren in der Vergangenheit allein der High-Society vorbehalten.
Heißt das Ziel ihrer Reise Budapest ist die Margareteninsel ein grandioser Ausflugsort, von dem sie noch lange erzählen werden. [...mehr]
Die Kettenbrücke ist die älteste Brücke Budapests, die die Donau überspannt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Brücke zum Teil zerstört, doch erstrahlt sie heute als ein Wahrzeichen Budapests in neuem Glanz.
Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts verband eine Schwimmbrücke die beiden ehemaligen eigenständigen Städte Buda und Pest. Doch musste dieser Übergang jeden Winter abgebaut werden. Der starke Eisgang auf der Donau erschwerte den Bau einer stabilen Brücken. Schließlich waren zu dieser Zeit nur Holz und Stein als Baumaterialien etabliert und eine solche Brücke hätte der Strömung nicht lange Stand gehalten.
Mitte des 19. Jahrhunderts, von 1839 bis 1849, wurde schließlich eine Lösung gefunden und die Kettenbrücke zwischen dem Adam-Clark-Platz und dem Roosevelt-Platz errichtet. Die Bauarbeiten wurden durch die umständliche Materialbeschaffung in die Länge gezogen sowie von Freiheitskämpfern unterbrochen, doch schließlich konnte die damals größte Hängebrücke feierlich eingeweiht werden.
Heute gehört die Kettenbrücke zu den Wahrzeichen Budapests und ist ein Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt. [...mehr]