Beiträge vom: March, 2009

Kategorie: Sehenswürdigkeiten
25. March 2009

Wenn sie schon mal Budapest besucht haben, dann kennen sie sicher auch die Nationalgalerie (Magyar Nemzeti Galéria).

Magyar Nemzeti Galéria flickr infraredhorsebite

Magyar Nemzeti Galéria flickr infraredhorsebite

Hinter den Mauern des historischen Burgpalastes ist sie eine der der größten Attraktionen Budapests. Man findet dort über 100.000 Exponate der ungarischen Kunst, welche sich vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert erstrecken.

Den Ausgangspunkt der vorhandenen Sammlung bilden private und öffentl. Sammlungen. Ebenso gibt es eine seit 1880 bestehende Sammlung, welche sich nur mit Budapest befasst.

In den erdgeschossigen Flügeln C und D findet man mittelalterliche Plastiken und Tafelmalereien Ungarns ausgestellt und anhand etwa 200 der Exponate kann man sich einen guten Eindruck in die  ungarische Steinbildhauerkunst des 12. bis 15. Jahrhunderts machen. Der Flügel D hingegen zeigt das mittelalterliche Lapidarium.

Der  Zeremoniensaal der Kaiserin Maria Theresia (im 1. Obergeschoss - Flügel D) zeigt spätgotische Flügelaltäre, Tafelbilder und andere Kunstwerke aus dem Barock und Klassizismus.

Die ungarische Barockkunst findet man in der ehemaligen Kaisersuite. Diese Epoche wird besonders eindrucksvoll durch Grabmalplatten, Herrscherporträts und Kabinettsbilder dargestellt. Weiter geht es im Flügel B und C, in welchem die Malerei der Romantik zu bewundern ist, genauso aber auch Historienbilder und der Vertreter der ungarischen realistischen Malerei.

Die Entwicklung der bildenden Kunst des 20 Jahrhunderts findet man im 2. und 3. Obergeschoss
Hier finden zu dem auch die Wechselausstellungen aus dem 40.000 Blatt umfassende Bestand der Grafischen Sammlung statt.    [...mehr]


Kategorie: Events
16. March 2009

Das Budapester Frühlingsfestival ist seit 29 Jahren das größte Kulturfestival in Ungarn. Dieses Jahr bietet es vom 20. März bis zum 5. April rund hochkarätige 200 Events an 60 Veranstaltungsorten.

Budapest flickr Panoramas

Budapest flickr Panoramas

Das Festival ist international bekannt und zieht jährlich Menschen aus aller Welt in die ungarische Donausmetropole. Auf dem Programm stehen außer Konzerten der klassischen und U-Musik auch Theatervorstellungen, Filmvorführungen, Freilichtprogramme und manches mehr.

Namhafte Künstler und Orchester von Rang geben sich hier in Budapest die Ehre. So wird das Eröffnungskonzert am 14. März 2008 vom Bayerischen Staatsorchester unter dem Dirigat von Kent Nagano bestritten. Es folgen Konzerte der Bamberger Symphoniker (20. März) unter der Leitung von Ádám Fischer, einem der bekanntesten ungarischen Dirigenten. Auf ihrem abwechslungsreichen Programm stehen populäre Werke von Haydn, Mozart und Dvorschák. Kein geringerer als John Eliot Gardiner bringt am 23. März mit dem weltberühmten Monteverdi Chor Bachs Johannespassion zur Aufführung.

Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem großartigen Programm. Opernfans können in in einem der schönsten Opernhäuser der Welt Wagners Parsifal und Puccinis La Bohème hören und sehen. Freunden leichter Kost wird das Konzert einer wahren Gospel-Legende, der Blind Boys of Alabama (26. März), empfohlen.

Auf dem diesjährigen Tanzprogramm stehen auch Aufführungen von Philadanco, einem der führenden modernen amerikanischen Tanzensembles sowie das von José Limón gegründeten Tanzensembles. Diese beiden Kompanien sind für ihre außergewöhnliche  Formensprache berühmt.

Weitere Informationen unter www.budapesterfruhlingsfestival.com.    [...mehr]


Kategorie: Sehenswürdigkeiten
10. March 2009

Die Matthiaskirche ist die wohl Bekannteste der Stadt Budapest und befindet sich im Stadtteil Vár. Offiziell heißt sie Liebfrauenkirche und wurde zwischen den Jahren 1255 und 1269 im Auftrag des Königs Béla IV. als romanische Basilika erbaut.

Matthiaskirche Budapest flickr Rodefeld

Matthiaskirche Budapest flickr Rodefeld

Heute ist die Liebfrauenkirche Teil des UNESCO-Welterbes. Zahlreiche Krönungszeremonien, wie beispielsweise die von Karl I. Robert von Anjou (1309). Zeitweise wurde sie deshalb auch Krönungskirche genannt. Ihren heutigen Namen verdankt sie dem König Matthias Corvinus, der die Kirche 1470 um einen fünfstöckigen Turm und das königliche Oratorium erweitern  ließ.

Im Jahre 1686 wurde die Kirche in Budapest bei der Befreiung Budas durch die Heilige Liga fast vollkommen zerstört und anschließend an die Jesuiten übergeben. Diese erweiterten sie um ein Kloster und ein Priesterseminar, was den mittelalterlichen, freistehenden Charakter der Kirche zu Nichte machte. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg musste die Kirche nach schweren Beschädigungen zwischen 1950 und 1960 wieder aufgebaut werden.

Ein besonderes Merkmal der Matthiaskirche sind die beiden völlig ungleichen Türme. Der sogenannte Bélaturm auf der linken Seite ist massiv und mit mosaikförmigen Ziegeln versetzt. Recht findet sich der 80 Meter hohe und achteckige gotische Matthiasturm.    [...mehr]


Kategorie: Sehenswürdigkeiten
10. March 2009

Der Heldenplatz gilt als einer der wichtigsten historischen Plätze Budapests und befindet sich im Stadtteil Pest. Wie viele Sehenswürdigkeiten in der ungarischen Hauptstadt wurde auch er anlässlich der 1000-Jahrfeier 1986 entworfen und im Jahre 1896 dann endgültig fertiggestellt.

Heldenplatz Budapest flickr kristofarndt

Heldenplatz Budapest flickr kristofarndt

Auf dem Platz kann man das Milleniumsdenkmal mit der von Erzengel Gabriel versehenen 36 Meter hohen Säule und den beidseitigen Kolonnaden (Säulenreihen), die in einem Halbkreis angeordnet sind,  besichtigen. Sie tragen jeweils sieben Staturen bedeutender ungarischer Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Staatsgründer Stephan oder der spätere König Matthias zwischen sich. Der Architekt Albert Schickedanz und der Bildhauer György Zala setzten das Milleniumsdenkmal auf dem Heldenplatz in die Tat um. Im Jahr 1929, fast 30 Jahre nach Baubeginn, war der Platz vollkommen fertiggestellt. Der Platz ist immer wieder eine Bühne für einschneidende Ereignisse in der ungarischen Geschichte. Nach 1945 kommt es hier immer wieder zu politischen Kundgebungen. Er gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Auf der linken Seite findet man außerdem ein Museum, in dem man internationale Kunst aus den verschiedensten Zeitaltern findet. Hinter dem Milleniumsdenkmal schließt sich  ein innerstädtischer Park an, er von den Bewohnern liebevoll Stadtwäldchen genannt wird.    [...mehr]


Kategorie: Sehenswürdigkeiten
10. March 2009

In der Donau-Stadt Budapest gibt es zahlreiche Brücken. Eine der eindrucksvollsten ist wohl die Freiheitsbrücke, die  anlässlich des 1000. Jahrestages der sogenannten „Landnahme“  im Jahr 1896 nach zweijähriger Bauzeit, als dritte Donaubrücke in der Stadt, den Einwohnern übergeben.

Freiheitsbrücke wikipedia

Freiheitsbrücke wikipedia

Der ungarische Ingenieur János Feketeházy übernahm die Planung und den ersten Entwurf. Eine Besonderheit der Brücke sind die vier sogenannten Turul-Vögel, die mit ausgebreiteten Flügeln und auf goldenen Kugeln, auf den eisernen Brückentoren sitzen. Die 333 Meter lange Brücke wurde anfänglich nach Kaiser Franz Josepf benannt, der sogar eigenhändig und symbolisch die letzte silberne Niete am Brückenkopf einzog. Im Jahre 1956 wurde sie gestohlen. Heute kann man hinter einer Glasscheibe ein Imitat mit den Initialen F.J. besichtigen.

Am 16. Januar 1945 wurde die Freiheitsbrücke, wie auch alle anderen Brücken in der ungarischen Hauptstadt, von den Sprengkommandos der deutschen Wehrmacht beschädigt. Aber nur eineinhalb Jahre später, am 20. August 1946, wurde sie nach originalgetreuem Wiederaufbau als erste der heute neun Brücken in Budapest, wieder in Betrieb genommen. Die alten Ornamente und die Vögel blieben erhalten und konnten beim Wiederaufbau verwendet werden.    [...mehr]